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Agility
Agility

 Agility ist eine Hundesportart, bei der der Hund, unter Anleitung seines Menschen, eine Reihe von 15 bis 20 Hindernissen in der richtigen Reihenfolge bewältigen muss. Ziel ist, möglichst fehlerfrei und schnell den Parcours zu durchlaufen. Aber am meisten kommt es darauf an, dass Hund und Mensch einen Riesenspaß haben! Für Agility ist fast jeder Hund geeignet, wobei natürlich der Hund gesund sein muss.


Man unterscheidet drei verschiedene Arten von Fehlern:

  • Verweigerungen sind, wenn der Hund vor dem Gerät anhält, vorbei- oder unten durchläuft (-springt). Das Hindernis muss jedoch genommen werden, bevor man zum nächsten geht. Innerhalb eines Laufes darf man sich aber nur zwei Verweigerungen leisten, denn der dritten wir man disqualifiziert.
  • Hindernisfehler werden gezählt, wenn der Hund das Gerät nur fehlerhaft bewältigt. Das ist zum Beispiel, wenn er eine Kontaktfläche nicht berührt oder eine Stange reißt. Auch der Mensch kann Fehlerpunkte kassieren, wenn er den Hund oder ein Hindernis absichtlich berührt oder selbst zwischen den Stangen hindurchläuft bzw. überspringt.
  • Zeitfehler entstehen, wenn der Hund erst nach Ablauf der Standardzeit seine Nase durchs Ziel steckt. Die Standardzeit wird durch den Richter für jeden Parcour extra festgelegt.

Agility - Geräte

 Die Agility-Geräte werden für jeden Wettkampf neu arrangiert.  

Normale Sprunghürden
Der Weitsprung besteht aus drei bis fünf niedrigen Hürden, die beim Überspringen nicht berührt oder umgeworfen werden dürfen. Beim Tisch soll der Hund für fünf Sekunden, die der Richter abzählt, in einer Position bleiben.

Wenn der Hund die Wippe überläuft, muss er die beiden roten Kontaktflächen vorn und hinten berühren. Er darf außerdem nicht das Gerät verlassen, bevor es vollständig gekippt ist, denn das wäre geschummelt. Wie bei der Wippe so befinden sich auch beim Laufsteg hier vorn und hinten die Kontaktflächen, die berührt werden müssen. Natürlich darf der Hund auch hier nicht seitlich abspringen.

 Die Wand, dem höchsten Gerät im Agility, die aber für kleine Hunde (Mini-Agility) etwas flacher gemacht wird Natürlich müssen die roten Flächen auch hier mit mindesten einer Pfote berührt werden, was bei dem steilen Abstieg gar nicht so einfach ist.  Hier handelt es sich meist um einen Auto-Reifen, der in einem Holzrahmen aufgehängt ist. Aufgabe des Hundes ist, durch die Reifenöffnung zu springen, nicht vorbei oder unten durch.
   
Der Stofftunnel besteht aus einer festen Tunnelöffnung und einem Schlauch, durch den der Vierbeiner laufen muss, ohne dass er zunächst eine Öffnung sieht. Eine Leistung, die spektakulär aussieht, aber für den Hund, wenn er es richtig gelernt hat, kein Problem ist. Der Röhrentunnel kann im Bogen liegen oder auch gerade. An dieser Stelle muss der Hundeführer darauf achten, dass der Hund nicht den falschen Eingang nimmt
   
Das Viadukt hat anstatt einer Sprungstange halbrunde Ziegel aufliegen, die herunterfallen können. Selbstverständlich soll der Hund nicht durch die Öffnungen laufen, sondern darüber springen. Das schwierigste Hindernis ist der Slalom. Der Hund soll sich hinter der ersten Stange von rechts einfädeln. Es gibt Spezialisten unter den Agilityhunden, die sich auch aus ungünstigen Winkeln selbst einfädeln und blitzschnell zum Ende durchschweben.
 

 

 

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